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„Gerade dieß hätte Beſorgniß in uns erregen ſollen. Der Mann, der ſeinen Verbindlichkeiten Ehre machen will, regelt ſeine Ausgaben beſſer; die wirklich reichen Leute prangen nicht damit, aber der Betrüger verſchwendet ſein Geld im Ueberfluß, und warum ſollte er es ſparen? Er verzehrt ja nicht ſein Geld, ſondern das Anderer; er hält Geſellſchaften, bewir⸗ thet, ſpielt den großen Herrn... Aber wir müſſen die Diners theuer bezahlen, die er uns gibt. Er glänzt, beluſtigt ſich mit dem Sparpfennige einer armen Wittwe, mit der Frucht der Arbeit eines Künſt⸗ lers, mit den Erſparniſſen des beſcheidenen Handels⸗ mannes. Ach, ſolche Subjekte ſind tauſendmal ſchlech⸗ ter, verächtlicher, als der Straßenräuber, welcher wenigſtens ſein Leben wagt, wenn er Ihnen die Börſe abverlangt, während dieſe gleißenden Salon⸗ diebe, dieſe unverſchämten Bankerottirer über die, welche ſie in's Verderben ſtürzen, lachen, und ſich auf Koſten der Unglücklichen, welche ſie ruinirt haben, luſtig machen.“
„Ja, Sie haben vollkommen recht... Aber mit dieſen Betrachtungen werden wir unſer Geld nicht zurückerhalten... achtzigtauſend Franken verloren, während ich hoffte, bald noch einmal ſo viel zu er⸗ halten!„
„Dieſer Verluſt ruinirt Sie wenigſtens nicht... Sie haben noch Vermögen genug... Aber ich... Nun bleiben mir höchſtens noch achtzehnhundert Fran⸗ ken Renten übrig.. denn ſeit einiger Zeit brauche ich auch mehr als ich ſollte... Aber man muß


