Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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verwirrt, ſeine Züge verſtört. Er wirft ſich auf einen Seſſel und ſagt:„Nun, Deligny, wiſſen Sie, was uns begegnet?“

Ich ſehe ihn unruhig an und warte, bis er fortfährt, worauf er mit der Fauſt auf den Tiſch, der neben ihm ſteht, ſchlägt, und ausruft:„Dieſer erbärmliche Blagnard iſt durchgegangen!...“

„Blagnard?“

„Ja, Blagnard, dem wir unſer Geld anvertraut haben... Ich achtzigtauſend Franken und Sie drei⸗ ßigtauſend. Er macht Bankerott... Entweder iſt er durchgegangen, oder hat er ſich verſteckt... Kurz⸗ er ſchuldet über viermalhunderttauſend Franken... und man verſichert, er könne keine hundert Thaler

bezahlen. Nun! Sie ſagen nichts. Sie haben

eine gute Natur, eine ſolche Schändlichkeit mit ſo viel Ruhe erfahren zu können!“

„D'rum wundere ich mich nicht über die Nachricht, daß dieſer Menſch ein Spitzbube ſei... Ich verſichere Sie, ich hatte immer ein geheimes Vorgefühl.“

„Warum haben Sie ihm dann Geld anvertraut?“

„Ich ließ mich verleiten... wünſchte mich in kur⸗ zer Zeit zu bereichern... ich ſah überdieß Ihr großes Zutrauen zu ihm!“

„Ei! wer hätte auch dieß nicht zu ihm gehabt?

Ein ſo glänzendes Auftreten, einen ſo ſichern Takt in 3

den Geſchäften... ein prunkvolles Gefolge. Groß⸗ artigkeit in den kleinſten Dingen.. immer bereit, ſeine Freunde zu bewirthen, was mit dem größten Aufwand geſchah!“

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