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gewöhnliche Vorſicht, werfen ſich aufeinander, und zerberſten die mit Wein gefüllten Blaſen, die ſie unter ihren Röcken trugen. Auf einmal ſind die Sonden nicht mehr nöthig, denn die Reize jener Jungfern ſind verſchwunden und die Eitadine iſt mit Wein überſchwemmt.
Die Thorwächter lachen, der Kutſcher flucht, und Jolivet, deſſen Rock und Hoſen theilweiſe vom Wein benetzt wurde, ſieht mit verſteinerter Miene Char⸗ lotte und ihre Gefährtinnen an und ruft:„Wie! eine Frau mit fünfzigtauſend Franken Renten gibt
ſich damit ab, daß ſie unter ihren Röcken Wein ein⸗
ſchmuggelt!“ Auf dieſe Worte brechen die Jungfern in ein lautes
Gelächter aus, machen ihre falſchen Hüften los, ſprin⸗ gen flüchtig aus dem Wagen, gehen nach Paris und laſſen Jolivet ſich mit den Zollwächtern und dem Kut⸗ ſcher herumſtreiten.
Jolivet ſah nun ein, daß er von Dubvis für Nar⸗ ren gehalten worden war, und rief aus:„Ich war nicht in Geſellſchaft dieſer Damen... ich kenne ſie nicht.. Ich begleitete ſie aus bloßer Höflichkeit...“
„Mein Herr,“ ſagte der Zollwächter,„Sie wer⸗ den auch die Höflichkeit haben, die Geldſtrafe zu be⸗ zahlen... Zudem haben Sie uns gerade vorhin ge⸗ ſagt, Sie ſtehen für die Unſchuld dieſer Frauenzimmer.“
„Und mein Wagen, in dem der Wein herum⸗ ſtießt.. Glauben Sie, Sie werden mir den Schaden nicht bezahlen müſſen, Landsmann?“
Jolivet will ſich äu
ßerſt beſtürzt vertheidigen⸗ aber
„


