Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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„Herr Zollwächter,“ fuhr Jolivet fort,„ich ver⸗ ſichere Sie, Sie irren ſich. Suchen Sie den Wagen, die Kiſten durch, ſo viel Sie wollen; was aber dieſe Damen betrifft, ſo ſtehe ich für ihre Unſchuld.“

„Wenn dieſe Damen unſchuldig ſind, ſo ſollen ſie ſich an dem Hiütertheile anfühlen laſſen

„Ach, wie ſchändlich! Sie unſer Hintertheil an⸗ rühren!.. Darf ein Frauenzimmer nicht mehr nach Paris zurückkehren, ohne daß ſie ihren Hintern auf, der Mauth zeigt?“ M

„Davon iſt keine Rede, allein Ihre dicken Hüfte

ſind uns verdächtig.“

„Es ſcheint, Sie haben nie andere als ſehr ma⸗

gere geſehen!.. wir ſind von Natur ſo dick und

„Wenn Sie von Paris herauskommen, ſind Sie nicht ſo fett.“

„Weil uns die Landluft ſo aufbläst.“

„Nun, meine Damen, nicht ſo viel Umftände, ſteigen Sie aus.“

„Wir ſteigen nicht aus.“ „Dann werden wir Sie im Wagen mit der Sonde

viſitiren.“

Der Zollwächter wink ſeinen Kollegen, worauf ſich zwei mit Viſitireiſen nähern. Beim Anblicke dieſer Inſtrumente ſtoßen Charlotte und ihre Begleiterinnen ein lautes Geſchrei aus; Jolivet will die ſchrecklichen eiſernen Spitzen abwenden, und die Mädchen flüchten ſich, aus Furcht, ſondirt zu werden, zu hinterſt in den Wagen, vergeſſen aber in ihrem Schrecken ihre