* 32 ſogleich auf den Gedanken, uns über Jolivet luſtig zu machen. Charlotte kennt ihn zwar nicht, ich ſagte ihr aber gerade, daß wir mit einem Knicker ſpazie⸗ ren gehen, welcher täglich ſechszig Franken zu ver⸗ zehren habe... die Griſetten haben dieſe Knicker ſehr gerne. Charlotte wird ſich bemühen, ſeine Be⸗ kanntſchaft zu machen; ſie ſind dort hineingegangen⸗ um ihr wöchentliches Getränke zu kaufen; laſſe mich nun machen und ſage nichts.“
Ich folgte Dubvis. Wir gehen in die Schenke hinein! Es riecht nach Knoblauch, daß man faſt wei⸗ nen muß. Jolivet iſt in der Küche. Während er ſich ſtellt, als ob er in die Kacheln hinein ſchaue, wirft er ſeine Blicke öfter auf den Garten hinter dem Haus, wo er unſere drei Griſetten in ein Gartenhäuschen im Hintergrunde eintreten ſah.
Ein dicker Mann mit einer baumwollenen Kappe und einem karmoiſinrothen Geſichte ſtellte Jolivet alle Kaſtrole vor die Naſe hin, während zwei Mägde⸗ welche wie Türken ſchnupfen, mit ihren Händen die Portionen Braten zurechtlegen, die ſie ſofort auf⸗ tragen, während ſie ihre Finger lecken.
„Beim Teufel!“ ſagte ich leiſe zu Dubois,„wir wollen lieber nicht hier diniren.“. „Sei doch zufrieden; was ſchadet es denn ein einziges Mal!.. Du willſt Dich zerſtreuen; Du mußt auch etwas Reues ſehen“. „Es wäre mir lieber geweſen, wehn ich nicht ge⸗ ſehen hätle, wic die Mägde die Siſen mit den Händen anrühren.“


