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„Mein Freund, das macht man in den erſten Gaſt⸗ häuſern von Paris nicht anders, nur mit dem Un⸗ terſchied, daß dort Niemand in die Küche hineinge⸗ laſſen wird, und zwar mit Recht. Nun, Jolivet, denkſt Du, wir werden Etwas zum Mittageſſen bekommen?“
„O wohl, meine Herren... Da iſt der Herr des Hauſes, welcher für uns ſorgen wird.“
„Wohlan, Herr Oberkoch, eine flotte Matelotte und gebackene Fiſche; weiter brauchen wir nichts. Nicht wahr, Paul?“
„Ja. bringen Sic doch ja kein Fricandeau!“
„Wenn die Herren eine Treppe hoch in den gro⸗ ßen Saal ſpazieren wollen... man wird gleich dort decken.“
„Wir wollen in keinem Saal diniren,“ ſagte Jo⸗ livet,„es gibt ja Gartenhäuschen.“
„Ja, meine Herren, ſehr freundliche, ſehr lieb⸗ liche Gartenhäuschen...“
„Meine Herren, es wird uns im Garten beſſer behagen, wir haben friſche Luft dort... Ei, Dubois,
dieſe Damen ſind in einer Laube dort unten.“ Ach, was thut dieß.. ich ſage Dir, es iſt nichts mit dieſen Damen zu machen.“
Wir begeben uns in den Garten, der eher einem Hofe gleicht. Eine Magd öffnet uns eines der freund⸗ lichen Gartenhäuschen, die bloß aus vier nackten Wänden beſtehen, worin ein Tiſch ohne Diſchtuch und
zwei hölzerne änke ſind, und von wo aus man bloß eine Ausſicht zuß Abtritte hat.
Paul de Kock. LII.


