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Als Augufline ſieht, daß ich immerfort flille ſchweige, ſagt ſie lächelnd zu mir:„Sie zürnen mir noch?“.
„Zürnen? nein, Madame, ich zürne Ihnen nicht, aber ich bin troſtlos, in Verzweiflung!.. Ehe ich wußte, daß Sie Jenneville's Gattin waren, lebte ich immer in der Hoffnung, ich ſei Ihnen nicht gleich⸗ zültig... Ihre Erlaubniß, käglich Sie beſuchen zu dürſen, die Güte, mit der Sie mich aufnahmen, Ihr Intereſſe, zu wiſſen, was ich treibe, ſelbſt daß Sie die Briefe leſen wollten, die ich von Frauenzimmern erhielt, ſollte dieß Alles mich nicht davon überzeu⸗ gen, daß ich Ihr Herz gewonnen habe?.. Sagen Sie ſelbſt, Madame, ob, nach Ihrem Benehmen gegen mich zu urtheilen, meine Vermuthung ſo albern war?“ B „Nein, nein, allerdings, ich habe gefehlt, ſehr geſehlt; ich überlegte nicht, was ich that.“
„Jetzt ſehe ich wohl ein, daß ich mich durchaus läuſchte... daß bloß Jenneville Sie beſchäf Jenneville! ein Mann, der Sie verrathen, verla hat, der den Schatz, den er beſaß, verachten konnte
und Sie lieben noch dieſen Mann!“
„Er iſt mein Gatte.“
„Er iſt es nicht mehr, da er ſich von Ihnen ſchei⸗ ven wollte. Durch ſeine Handlungsweiſe hat er Ihnen Freiheit gegeben; was geht es ihn alſo an, wen Sie lieben!... Indem er Sie verließ, hat er Sie nicht aller Ihrer Schwüre entbunden?“
„Ach nein, nein! ich denke nicht!


