Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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Und ich, ich verſichere Sie, daß er ſich um Alles⸗ was Sie thun, ſehr wenig bekümmert; daß ſein Blick und ſeine Gedanken bloß auf die Frau von Remonde gerichtet ſind; daß dieſe Frau mit ihm anfangen kann, was ſie will, weil.. Ach! verzeihen Sie, Madame, verzeihen Sie! ich betrübe Sie, indem ich dieß ſage, aber ich ſehe nun, Jenneville iſt nicht zu entſchuldigen, daß er Sie nicht liebt, daß er Sie nicht anbetet... ach! das iſt ſchändlich, ich werde ihm ſein Betragen gegen Sie nie verzeihen; von nun an will ich ihn nicht mehr beſuchen, nie mehr mit ihm reden.

Herr Deligny, ich bitte Sie, entzweien Sie ſich meinetwegen nicht mit Jenneville; er war IhrFreund.

Mein Freund.. nein, Madame, er ift nie ge⸗ weſen, was man einen Freund nennt, es war ein Bekannter von mir, und weiter nichts. aber mein Freund.. ich ſchwöre Ihnen, er wird es nie ſein ich kann nie der Freund eines Mannes ſein, der Ihr Unglück verurſacht hat.. und trotz dem lieben Sie noch immer ihn, den Unſinnigen.

Können Sie es mir zum Verbrechen anrechnen, daß ich meinen Gemahl zu mir zurückwünſche? Ja, iſt nicht Jenneville immer mein Gatte, ſelbſt dann, wenn ich für ihn nicht mehr dieſelbe Liebe hegte, und wenn mein Herz ein Recht dazu hätte, da es

durch ſeine Verachtung gekränkt iſt?

Ihr Gatte! Sie ſehen ja wohl, daß er es nicht mehr ſein will, weil er Sie verlaſſen hat. Ich fühle übrigens, Madame, daß Alles, was ich Ihnen