Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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7 nicht mehr mit einem Gemahl, der für mich bloß ein Fremder ſein wollte, zu beſchäftigen, aber ich liebte ihn immer noch; und trotz aller meiner Einwendun⸗ gen, trotz dem Rathe meiner beiden treuen Freun⸗ dinnen ſpazierte ich vft allein, in einen großen Mantel eingehüllt, den Kopf mit einem ungeheuern großen Hut und einem dicken Schleier bedeckt, ganze Stun⸗ den lang vor dem Hauſe meines Gatten auf und ab. Ich ſah ihn ein⸗ und ausgeben.., manchmal konnte ich es nicht über das Herz bringen, ihm nachzugehen, um zu wiſſen, was er thuc. Ach, was ich erfuhr, vermehrte noch meinen Kummer; aber wir können jener Neugierde des Herzens nicht widerſtehen, wel⸗ ches gar oft gerne wiſſen möchte, was uns nur noch unglücklicher macht.

Ich erfuhr den Namen mehrerer Maitreſſen Jen⸗ neville's: unter dem Namen Adolph hatte er ein junges Mädchen, Namens Ninie, zu ſich genommen; endlich theilte man mir auch ſeine neue Liebesgeſchichte mit der Frau von Remonde mit. Ich wußte, wer die vertrauteſten Freunde Jenneville's waren; auf dieſe Art wurde ich mit Ihrem Namen bekannt. Ich kannte Sie nicht, man ſagte mir aber, Sie ſeien einer von den luſtigen Kameraden meines Mannes, und noch dem, was man mir von Ihnen erzählt haite, hielt ich Sie weder für ſittſamer, noch für vernünftiger als ihn. Verzeihen Sie, damals kannte ich Sie nicht.

Doch nach und nach, Dank meinem guten Jul⸗

chen, hörte ich auf, die Schritte meines Gatten zu Paul de Fot. 1M.

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