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„Ach! wenn Du wie ich verliebt wäreſt!...“
„Wenn es Dir Spaß macht, dann iſt es etwas Anderes.“
„O nein, ich glühe für ſie.. Aber ſie iſi 0 ſpröde!“
„Prrr! das ſind leere Worte! Mein Freund, wenn Du ſie beim zweiten Beſuch gehörig in das Hintertheil gekneipt hätteſt⸗ ſo wüßteſt Du jetzt, woran Du wäreſt.“
„6 ſie hätte mich auf der Stelle zur Thüre hinausgejagt.“
„O nein! die Frauenzimmer lieben die Kühn⸗ heit. zudem entſchuldigt man ſich nachher.“
„Du beurtheilſt alle Frauenzimmer nach Deinen Poliſſeuſen.“
„Mein Freund, Du irrſt Dich; ich habe unter einer Bauernhaube oft mehr e gefunden als unter einem Blondenhut..
„Sprechen wir von etwas Dubois; was treibſt Du heute?“
„Meiner Treu', nichts.. Ah! ich bekomme viel⸗ leicht Luſt, heute Nachmittag nach Auteuil zu gehen⸗ man eröffnet einen Ball, wir werden ländliche Schön⸗ heiten und Staub dort finden.. es iſt unterhaltend, man tanzi und ſchmaust. Willſt Du mitgehen?“
Auguſtine wollte, denke ich, daß ich Jenneville's Einladung annehme; wenn ich dahin gehe, werde ich demnach ihren Wunſch erfüllen; dieſer Gedanke veßimmt mich, den Vorſchlag Dubvis' anzunehmen. Wir diniren in Paris, obgleich man bei Forrier, am Thore von Auteuil, ſehr gut ſpeist. Aber an Feſttagen


