Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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iſt es ſo voll, daß wir keinen Platz finden würden⸗ Nach dem Diner nehmen wir ein Cabriolet, und

kommen gegen halb ſieben Uhr in Auteuil an.

Wir laufen dem Balle zu. Es ſind ſchon viele Leute da: hübſche Frauenzimmer, Zieraffen von Paris und einige Bauernmädchen. Ich habe Dubvis ge⸗ ſagt, Jenneville werde ſich mit ſeiner Geliebten dort einfinden, wir haben ſie aber noch nicht bemerkt.

Dubois will ſchon fünf Bauernmädchen, die Arm in Arm ſpazieren gehen, nachlaufen. Ich habe keine Luſt, jenen runden Hauben, unter denen ich nichts Hübſches ſehe, nachzufolgen.

Laß doch dieſe Bauernmädchen gehen! ſagte ich zu ihm;willſt Du allen Fünfen den Hof machen?

Mein Freund, man hat die Wahl.. Siehſt Du, wie ſie ſich umdrehen und uns lachend an⸗ ſchauen.

Beim Henker! Du ſtreckſt ſchon eine Stunde die Zunge gegen ſie heraus.

Ich verſichere Dich, mit dieſen Dorfmädchen läßt ſich Etwas machen. Wir bieten ihnen Eſel an und ſetzen ſie hinten guf.

Ich habe wenig Luſt, auf einem Eſel mit einem dieſer Mädchen hintendrauf ſpazieren zu reiten.

Du kennſt dieſe Wonne nicht! Wenn man ein Wädchen hinter ſich hat, ſo läßt man ſein Thier etwas traben, dann ſchließt einen die Reiterin in die Arme, wie wenn ſie einen erſticken wollte. t Das mag ſehr angenehm ſein; wenn Du dieſen