Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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Sie werden ihn jetzt Cour ve Harlay, auf dem Pontneuf treffen.../

Beim Teufel, wenn ich ihn dort ſuchen ſoll!..

Zornig kehrte ich nach Haus zurück, als ich ihm

gegenüber von den Bains Chinvis begegnete.

Ich komme ſo eben von Deinem Haus, ſagte Dubvis zu mir, mich am Arm nehmend.

Und ich komme gerade von drei Deiner Logis Du wechſelſt demnach alle halb Vierteljahre?

Mein Freund, ich wechsle gerne, weil man da⸗ durch neue Bekanntſchaften macht... man bekommt andere Nachbarinnen, und wenn man Abends ſein Licht anzündet, ſo knüpft man ſchnell eine Liebſchaft an.

Du haſt alſo Deine Poliſſeuſe verlaſſen?

Ach, was ſagſt Du! Seither habe ich vierzehn gehabt!.. 4

Und Deine Zenobia 2

Dieſe habe ich bei einem Weinhändler unterge⸗ bracht, der mit ihr ſehr zufrieden iſt... Aber Du, Deine Liebe, Deine Leidenſchaft für jene Dame, der Du überall wie ein kleines Hündchen nachliefeſt, macht ſie ſich?. Nun! Du ſeufzſt..

Ich kann nicht recht damit zufrieden ſein.. Wenn ich Dir ſagte, Dubvis, ich ſei mit jener ver⸗ ehrungswürdigen Frau noch nicht weiter vorgerückt erſten Tag, ſie hege bloß Freundſchaft für mich.

Dann würde ich Dir erwiedern, mein Lieber, Du ſeieſt ein Schwachkopf.. Seit zwei Monaten noch nicht weiter vorgerückt! und Du beſuchſt ſie oft?