Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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6 125 verlangte Summe, die ich nun Blagnard bringen will. Ich empfand eine geheime Bangigkeit, als ich ihm die dreißigtauſend Franken einhändigte, während Jenneville ihm mehr als das Doppelte heiteren Sinnes zuſtellte... Ohne meinen Wunſch, mein Vermögen dem Auguſtinens mehr zu nähern, hätte ich dieſe Summe nicht gewagt; doch es iſt nicht eigentlich ge⸗ wagt, da die Spekulation zuverläßig iſt. Zudem ver⸗ pflichtet ſich Blagnard, uns zwölf Procent von unſe⸗ rem Geld zu bezahlen, und Blagnard iſt ſolid. Ein Mann, der ein Cabriolet, Bediente, ein herrliches Logis hat und ſo flott bewirthet!.. Kurz, das Ge⸗ ſchäft iſt abgemacht und bloß ein glückliches Reſultat läßt ſich erwarten. Ich verlaſſe Blagnard mit Jenneville, der mir vorſchlägt, am folgenden Tag eine Landpartie nach Auteuil mitzumachen; man ſeiert dort ein Feſt: die Eröffnung der ländlichen Bälle, und wiewohl die Wälder noch nicht gar belaubt ſind, hat Frau Re⸗ monde doch den Wunſch geäußert, ſich mit einigen Perſonen ihrer Geſellſchaft dorthin zu begeben. Ich hatte keine Luſt, in Geſellſchaft der Frau von Re⸗ monde eine Landpartie zu machen, ſchützte ein Geſchäft vor und dankte Jenneville für ſeine Einladung. Gegen meinen Willen kommen mir die dreißig⸗ tauſend Franken oft in den Sinn. Bloß in der Nähe Auguſtinens werde ich mich zerſtreuen können, vei ihr iſt es mir allein wohl. Jene Herren können ſich über mich luſtig machen!... Sie begreifen die Liebe nicht, die ſie mir einflößt.