Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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Ich glaube es.

Sehen Sie, Deligny, wenn ein liebenswürdiger Mann, kurz, ein Mann wie wir, die Liebe einer Frau erwerben will, ſo kommt er unfehlbar immer zum Zweck.

Mein lieber Jenneville, ich kenne Ihre verführeri⸗ ſchen Mittel nicht, und traue mir ſelbſt nicht ſo viel zu.

Beim Teufel! wenn ich Ihre Schöne kennen würde, ſo wollte ich ihr auch den Hof machen, und wir würden ſehen!..

Ich lachte bei mir ſelbſt über die Abgeſchmackt⸗ heit Jenneville's, der glaubt, es könne ihm kein Frauen⸗ zimmer widerſtehen, beſonders ſeitdem er über die Frau von Remonde triumphirt hat. Welcher Triumph! . Es wagen, eine ſolche Frau mit Auguſtine zu vergleichen!... Aber er kennt ſie nicht, er iſt nicht werth, daß er ſie kennt.

Die Stunde der Börſe trennt uns. Wir geben uns für den folgenden Tag ein Rendezvous. Ich be⸗ gebe mich zu meinem Notar; er verſpricht mir die nöthigen dreißigtauſend Franken. Nach dieſem Geſchäft gehe ich zur Frau Luceval, der ich dießmal nicht mit⸗ theile, was ich gethan habe. Sie kennt die Lage meines Vermögens nicht.. hält mich vielleicht für reich.. Ich verdenke es ihr nicht, wenn dieß Etwas zu dem Wohlwollen, das ſie mir bezeugt, beiträgt, ſondern es freut mich ſogar, wenn man mich für ver⸗ möglicher hält, als ich es bin; wenn die Liebe nicht befriedigt iſt, ſo muß es wenigins die Eitelkeit ſein⸗

Am folgenden Tag übergibt mir mein Notar die