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ſich ſo unter ihren Pantoffel geben... Es iſt nicht ſchön von Ihnen, daß Sie uns nicht mit ihr bekannt machen.“
„Ich liebe allerdings, meine Herren, eine ſehr hübſche Frau, aber wenn ich Ihnen ſage, daß ſie trotz meiner zweimonatlichen Bekanntſchaft mit ihr und trotz meiner täglichen Beſuche bei ihr mir noch nichts gewährt hat... ſo werden Sie über mich lachen!.
„Nein, wir werden Ihnen nicht glauben,“ ent⸗ gegnete Blagnard.
„Nein, ſicherlich nicht,“ fuhr Jenneville fort;„Sie, Deligny, den ich gewiſſe Liebeshändel ſchon ſo ſchnell zu einem Reſultat führen ſah!“
„Ja, ſolche Liebeshändel, wo das Herz nicht be⸗ theiligt iſt... dieſe kommen ſchnell in's Reine.“„
„Wie, mein Lieber, haben Sie ſich auf die pla⸗ toniſche Liebe gelegt 2..
„Ach! meine Herren, wenn Sie wüßten... wenn Sie liebten, wie ich!„
„Demnach iſt es eine Kokette, die mit Ihren Seuf⸗ zern ein Spiel treibt.“
„Eine Kokette? v nein! wenn ſie es wäre, wäre ich nicht in ſie verliebt.“
„Ei, mein Freund, am Ende ſiegt man doch. Sehen Sie, wie Herminie, welche alle ihre Ver⸗ chrer zur Verzweiflung brachte!... Ich habe bei mir geſagt: ich werde über die Stolze ſiegen... und es gelang mir... Ein Sieg, der mir jeden Tag noch viele Eiferſüchtige zuzieht!“


