Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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um ihm aber einen Gefallen zu erweiſen, will ich die ſeinigen annehmen.. er ſoll mir etwa ſechszig⸗ tauſend Franken geben, ich hoffe, wir werden ſie noch vor einem Jahr um das Doppelte erhöht haben.

Trotz meines Vertrauens auf Herrn Blagnard dachte ich darüber nach, daß ſechszigtauſend Franken faſt mein ganzes Vermögen ausmachen, und dieß will ich nicht auf einmal riskiren. Ueberdieß bin ich nicht ſo ehrgeizig als Jenneville, und für das erſte Mal denke ich, iſt es ſehr ſchön, die Hälfte dieſer Summe zu gewinneu. Ich entgegnete daher Herrn Blagnard, daß ich bloß über dreißigtauſend Franken verfügen könne.

Nun gut, dreißigtauſend Franken! So gewinnen Sie weniger, aber ein anderes Mal werden Sie mehr wagen.

Wir kommen überein. Ich werde dieſen Abend zu einem Notar gehen, und am andern Tag Herrn Blagnard dieſe Summe zuſtellen. Nach Beendigung dieſes Geſchäfts wartet uns Blagnard mit einem Dejeuner auf, während deſſen wir nichts mehr von Geſchäften reden.

Jenneville fragt mich, wie es mit meiner Lieb⸗ ſchaft gehe; ich ſeufze und ſchweige, denn dieſe Herren würden doch nicht an meine unſchuldige Verbindung mit Frau Luceval glauben; er zieht mich mit den Worten auf:Sie machen den Verſchwiegenen⸗ mein lieber Deligny, aber man weiß wohl, daß Sie gegenwärtig alle Ihre Zeit bei Ihrer Mai⸗ treſſe zubringen; ſie muß ſehr hübſch ſein, daß Sie