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„Blagnard iſt für Sie der Mann, ich beſuche ihn ietzt, kommen Sie mit, vielleicht kann er Sie an unſerer Operation Theil nehmen laſſen.“
Ich nehme den Vorſchlag Jenneville's an. Wir gehen fort, ſein Cabriolet hat uns ſchnell zu Herrn Blagnard geführt, welcher ein prächtiges Haus in der Antin⸗Straße bewohnt.
Der Geſchäftsmann empfängt mich auf's Beſte.
„Mein lieber Freund,“ ſagte Jenneville zu ihm, „dieſer junge Mann möchte auch eine gute Speku⸗ lation machen könnten Sie ihm nicht dazu be⸗ hülflich ſein?“
„Warum nicht?... Jedenfalls macht es mir ein großes Vergnügen, Herrn Deligny einen Gefallen zu erweiſen; wir wollen gleich ſehen.“
Herr Blagnard betrachtet Banknoten, ſchreibt Zah⸗ len hin und gibt uns eine unendlich lange Auskunft über eine Schuldforderung, die man verkaufen will und deren Liquidation innerhalb einiger Monate un⸗ fehlbar iſt. Jenneville und ich verſtehen uns ſchlecht auf dieſe Geſchäfte und begreifen von Allem, was uns Herr Blagnard ſagt, bloß das, daß man vor⸗ treffliche Schuldforderungen wohlfeil kaufen und ſo ſeine Kapitale verdoppeln könne.
„Ach, mein Freund,“ ſagte Jenneville,„ich ver⸗ ſtehe nichts von den Worten Hypothek, Rückſtand, Nachlaß!.. aber ich ſetze mein ganzes Vertrauen in Sie, und ebenſo Deligny; was hat er dabei zu thun?“
„Herr Deligny kann ſich in dieſe Operation ein⸗ laſſen.. Ich hätte zwar keine Gelder mehr gebraucht,


