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zu gewinnen.. Wenn ich verwegener geweſen wäre, ſo hätte er vielleicht mein Kapital vermehrt; ja viel⸗ leicht!... Aber ich begegne ihm nicht mehr, ſeitdem es mir lieb wäre, ihn zu ſehen.
Dieſe Gedanken beſchäftigen mich bisweilen in Auguſtinens Nähe; wenn ſie meine Zerſtreuung oder mein Nachfinnen bemerkt, ſo fragt ſie mich liebreich um den Grund davon, den ich ihr aber nicht mit⸗ theilen mag. Es ſcheint mir eine Schande, ſagen zu müſſen, man ſei nicht reich, doch liegt oft mehr Schande in der OQuelle eines Vermögens.
Eines Morgens nehme ich mir vor, mich zu Jen⸗ neville zu begeben; er kommi mit Blagnard oft zu⸗ ſammen und wird mir Rath ertheilen können.
WMorgens neun Uhr kam ich zu Jenneville. Ich ſetzte voraus, er liege noch im Bette, ſah ihn aber zu meiner Verwunderung in aller Eile ſeine Toilette machen.
„Sie kleiden ſich ſehr frühe zum Ausgehen an,“ ſagte ich zu ihm.
„Ja, mein Lieber, ein wichtiges Geſchäft... es handelt ſich um Geld. Das Teufelsgeld! man hat nie genug, wie Sie wiſſen.. ich brauche viel und möchte einmal von Ungefähr gewinnen. Blagnard bietet mir eine Gelegenheit an, in einem Jahre acht⸗ zigtauſend Franken zu verdoppeln, ich will ſie er⸗ greifen.“
„Ich möchte wohl auch eine ſolche Gelegenheit fin⸗ den ich geſtehe Ihnen, daß ich gerade unterwegs daran dachte.“


