Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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und nach Belieben über alle meine Augenvlice ver⸗ fügen! 5

Siebentes Kapitel. Der Ball im Aute uil.

Wir ſtehen im Monat Mai, die Bäume ſchmücken ſich, die Gefilde grünen, die Wieſen prangen mit ihren lachenden Farben. Mein Vater hat mir meh⸗ rere Male geſchrieben, er erwarte mich; ich habe ihm geantwortet, ich werde mich bald in ſeine Nähe be⸗ geben, und immer bin ich noch in Paris; ich wage es nicht, mich von der Frau, die ich verehre, auch nur auf einige Tage zu entfernen.

Bin ich aber in meiner Liebſchaft vorgerückt?.. habe ich das Herz Auguſtinens mehr gewonnen?... ſie hat zwar noch nichts, was mich dieſes hoffen ließe, zu mir geſagt, allein ſie iſt gegenwärtig ſo gütig gegen mich! ich kann nicht zweifeln, daß meine Be⸗ ſuche ihr Freude machen; wenn ich zu ihr komme, ſo ſehe ich deutlich, daß meine Gegenwart ihr an⸗ genehm iſt... keine kalte Höflichkeitsformen, keine Complimente und Umſtände mehr, die das Herz er⸗ ſtarren machen, ſondern ein liebliches Lächeln, ein freundlicher Blick, freundliche Worte warten auf mich und bringen mein Herz in eine köſtliche Bewegung.

Es vergeht auch ſelten ein Tag, ohne daß ich ſie⸗ Abends oder Morgens, beſuche.

Ich kenne jetzt die Perſonen, welche Zutritt bei ihr haben; dieſes ſind ihre Freundin, jene Juliette,