Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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1¹4 ich früher bei ihr einnahm, wenn kein Seſſel va⸗ cant war.

Nun, Rinie, Du weinſt nicht mehr?

O nein, es iſt vorbei... ich will keinen Kum⸗ mer mehr tragen, ich werde nicht mehr an Adolph denken. aber Du liebſt mich!.. Sie werden mich doch immer ein wenig lieben, nicht wahr?

Gewiß; dagegen werden Sie nie mehr zu Char⸗ lotte gehen; denn ſehen Sie, Ninie, in dieſem Fall wäre ein Mann berechtigt, Sie zu verachten und mit Ihnen zu reden, wie es dieſer Adolph gemacht hat.

Oljetzt gehe ich nicht mehr zu ihr, ich arbeite den ganzen Tag und am Sonntag gehe ich zu mei⸗ ner Tante zurück, mit der ich wieder ausgeſöhnt bin.

Das iſt ſehr ſchön! Aber ſagen Sie mir, Ninie, tennen Sie eine Dame Namens Luceval?

Nein, mein Freund.

Sind Sie manchmal wegen einer Arbeit oder aus einem andern Grunde in einem Hauſe der Bou⸗ cherat⸗Straße geweſen?

Nein. ich kenne Niemand in dieſer Straße.

Das iſt doch ſonderbar.

Warum denn?

Ach! Etwas.. das mich angeht.. Adien, Ni⸗ nie, ich muß mich von Ihnen trennen. Seien Sie recht artig.. gehen Sie nicht mehr zu Charlotte⸗ und weinen Sie nicht mehr.

Aber Sie werden mich von Zeit zu Zeit beſu chen, damit ich mich nicht zu ſehr langweile