Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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Sie müſſen dieſen Mann vergeſſen, nie mehr an ihn denken und ſich tröſten, Ninie.

Gewiß; ich liebe ihn nicht mehr... denke nicht mehr an ihn... aber die Dinge, die er mir geſagt hat, liegen mir auf dem Herzen.. weil ich ihn ge⸗ liebt.. ihm geglaubt habe... ſagt er mir, ich ſei ein Mädchen von meinem Schlag hi, hi, hi!... mir drohen... mir verbieten, ihn zu kennen... hi⸗ hi, hi!.

Nun, Ninie, weinen Sie doch nicht länger ſo...

Ach!.. doch!.. drum. es iſt. ſchrecklich!

Sie haben verſprochen, nicht mehr an ihn zu denken!

Sie haben mir nicht verboten, Sie wieder zu er⸗ kennen, Sie!... wenigſtens!.. und Sie ſind doch nicht mein Verführer.. Sie.. hi, hi, hi!

Ninie, es iſt nicht vernünftig, ſo zu weinen, Ihre Augen werden dadurch nur roth und krank.

Das iſt mir gleich.. Niemand liebt mich jetzt! das verdrießt mich, daß man mich nicht liebt.. hi, hi, hi!.../

Dieſes Mädchen will nicht aufhören, zu weinen; um ſie zu tröſten, ziehe ich ſie auf meine Kniee, drücke ſie in meine Arme und küſſe ſie.. kurz, es gibt nichts, das ich nicht thue.. Sie iſt tief be⸗ trübt, und ich hatte viele Mühe, bis ich ſie endlich beſänftigte; doch ſie weint nicht mehr, im Gegen⸗ theil, ſie lächelt mich an.. ich weiß nicht, wie es kommt, daß wir Beide auf dem Bette ſitzen, das

Paul de Kock. LII. 8