zerſtreut und ſpiele mit Perſonen, die aus dem Spiele ihre einzige Beſchäftigung machen; ich bin bald ausgebeutelt. Darauf ergehe ich mich einen Augenblick in dem Salon; ſie will haben, daß ich 1 ihr von Allem, was ich geſehen habe, Rechenſchaft ablege; ich muß daher ein wenig Beobachtungen an⸗ ſtellen. Aber was werde ich Anderes ſehen, als was man ſiets in denjenigen Häuſern ſieht, wo Niemand einander kennt? An den Ecartétiſchen drücken und preſſen ſich die jungen Leute zuſammen, um zu wetten und zu rathen; an einem mit Gold bedeckten Tiſch und um den Teppich herum lungern einige gemeine Geſichter, einige pöbelhafte Geſtalten, über deren An⸗ weſenheit man ſtaunen muß! und dieſe Leute ſpielen gerade am höchſten; ich begreife das nicht.
Herr Breillard ſitzt am ſogenannten kleinen Tiſche vei Damen; der arme Mann iſt ſo vergnügt, weil er gepreßt und vom ſchönen Geſchlechte umringt iſt⸗ daß er mit aller Freude ſein Geld verſpielt; er würde ſelbſt um ſeine Perücke ſpielen, wenn die Damen es verlangten.
In einer Ecke ſitzt der luſtige Erzähler des Mah⸗ les auf einer Ottomane; abgeſondert von der Ge⸗ ſellſchaft ſcheint er in tiefes Nachdenken verſunken. Und das iſt nicht mehr als billig; ein Mann, der ſich für geiſtreicher als die Andern hält, muß immer in Gedanken vertieft erſcheinen!... dieß iſt, glaube ich, ſein beſter Scherz für heute.
Die dem Joko“ ähnliche Dame hat einen Jüng⸗ ling mit Beſchlag belegt und ſpielt nun„Imperiale


