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daß wir Freunde ſind, weßhalb Ihre Gegenwart ihr noch mehr Vergnügen macht.“
„Das iſt ſehr ſchön von ihr.. Es ſcheint mir, daß Sie dießmal beſtändig ſind.. und daß Ihre beiderſeitige Liebe...“
„Sie ſehen, wie ich ſelbſt davon überraſcht bin! dieſe Frau hat mich gefeſſelt... ich bin in ſie vernarrt!.. ſie iſt wohl etwas launiſch, bisweilen etwas trotzig, aber ſelbſt in ihren Launen iſt ſie an⸗ betungswürdig! Ueberdieß bin ich überzeugt, daß ſie Niemand als mich liebt und mir unendlich erge⸗ ben iſt; ſie hat mir Beweiſe davon gegeben!... ich bin nicht ſehr reich.. und wenn ſie Prinzen, Mil⸗ lionäre zu Liebhabern haben wollte, würden Tauſende ihr Vermögen ihr zu Füßen legen, aber ſie hat ihre Huldigungen zurückgewieſen; in ihren Augen gilt der Reichthum nichts, und ſie folgt nur ihrem Herzen.“
Ich weiß hierauf nichts zu antworten; laſſen wir Jenneville ſeine Freude über die Treue der Frau von Remonde; ich werde ſeine Seligkeit nicht zu ſtören ſuchen. Wozu eine Täuſchung, die ſelig macht, auf⸗ decken!
Um mich mit der Frau vom Hauſe nicht mehr allein unterhalten zu dürfen, ſetze ich mich zu einem Spiele, und denke zur Verkürzung dieſes langwei⸗ ligen Abends an Auguſtine; ich ſage mir, daß ſie es iſt, die mich in dieſe Geſellſchaft geſchickt hat, ein Gedanke, der meine Langweile etwas vermindert. I†ch verliere mein Geld, das muß ſo ſein; ich bin Paul de Kock. LII.


