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der Champagner geht herum.. das iſt der Augen⸗ blick, wo man noch mehr entbrennt, zum Lachen auf⸗ gelegter iſt und ſich leichter verſtändigt. Ich wünſche ſehnlichſt, daß man vom Tiſche aufſtände, aber Frau von Remonde ſcheint großen Gefallen daran zu fin⸗ den; ſie fordert den ſpaßhaften Herrn auf, Etwas zu erzählen, worauf er, mit ernſter Miene auf ſeinem Seſſel hin- und herſchwankend, das Wort nimmt: „Ich, ich weiß nichts, Madame.. ich habe ein ſehr ſchwaches Gedächtniß!... und dann... etwas nur ſo zu erzählen... wenn man darum bittet, ſo macht es keinen Effekt mehr... eine Geſchichte muß einge⸗ leitet.. vorbereitet werden... Ich weiß wohl, es gibt Leute... die ſich das Anſehen geben, als woll⸗ ten ſie etwas erzählen... welche die Zuhörer lange mit künſtlichen Redensarten hinhalten... die Andern horchen geſpannt auf... und endlich, wenn ſie lange genug gehorcht haben, merken ſie, daß man ihnen eigentlich Nichts geſagt hat!...“
Nach dieſen Worten ſchweigt der luſtige Erzähler; er erwartet, daß man lacht, aber dießmal lacht man nicht, denn man weiß nicht, was er hat ſagen wol⸗ len, noch ob er gerade einen Scherz gemacht hat.
„Heute iſt er nicht aufgelegt,“ ſagt die Frau von Remonde zu mir,„aber er hat Tage, wo wir ob ihm vor Lachen berſten möchten.“
Während ſie dieß ſagt, ſteht ſie auf; ich gebe ihr die Hand und beim Zurückgehen in den Salon flü⸗
ſtert ſie mir in's Ohr:„Hoffentlich werde ich Sie
jett öfter ſehen; wenn gleich bloß Montags und


