des Lendenbratens ſich darauf beſann. Ah! er ſpricht weiter; Achtung! vielleicht iſt ihm jetzt die Zunge gelöst.
„Das iſt eine Sauce, die wahrlich zum Trinken einladet.. dieſem Schelmen von Fiſch muß es ſehr lieb ſein, daß er in einer ſolchen Sauce zubereitet wurde... wenn dieſer Wagehals ſein Glück voraus⸗ geſehen hätte, ſo hätte er ſich wahrſcheinlich bälder fangen laſſen.“ 37
Abermaliges Lachen!.. ich muß doch recht un⸗ verſtändig ſein, daß ich all dieß nicht lächerlich finde... Ei, ich fühle aber Etwas, das mir viel lächerlicher vorkommt als die Witze dieſes Herrn. Seit dem Beginne der Mahlzeit habe ich bemerkt, daß Frau von Remonde ihr Knie oft an das meinige drückt; allein immer rückte ich weg, aus Furcht, meine Nach⸗ varin zu hindern; jetzt ſtellt die ſchöne Herminie ih⸗ ren Fuß auf den meinigen und zieht ihn nicht mehr zurück, während ſie doch fühlen muß, daß ſie ihn nicht auf dem Boden hat. Was Teufels!.. was bedeutet dieß Alles? es handelt ſich nicht mehr darum⸗ Jenneville eiferfüchtig zu machen, er kann nicht ſe⸗ hen, was unter dem Tiſche vorgeht. Ich bin etwas verlegen, laſſe mir aber auf den Fuß ſtehen, weil man ſich zu benehmen wiſſen muß, beſonders wenn man in Geſellſchaft ſpeist.
Madame von Remonde begnügt ſich nicht, ih⸗ ren Fuß auf den meinigen zu ftellen, ſie hat ſich mit dem Knie ebenfalls wieder genähert und wirft mir glühende Blicke zu. Man iſt am Rachtſche;


