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mit Herzensluſt eſſen, allein es iſt nun einmal Mode, ſich erſt an den Tiſch zu ſetzen, wenn der Appetit vergangen iſt.
Ah! da kommt wieder eine Dame... ſie iſt ſchrecklich häßlich.. das Gegentheil hätte mich in Staunen geſetzt; ich wundere mich ſogar, daß man die Frau von Saint⸗Julien eingeladen hat; man hält ſie offenbar für keine gefährliche Nebenbuhlerin.
Endlich, um drei Viertel auf ſieben Uhr, meldet ein Diener, daß aufgetragen ſei; zum großen Glücke! Die Frau von Remonde befindet ſich neben mir, ich biete ihr die Hand: ſie nimmt ſie an, indem ſie mir ſehr freundlich zulächelt; während wir uns von dem Salon in den Speiſeſaal begaben, drückt ſie mit ih⸗ ren Fingern ſanft die meinigen... dieß iſt vielleicht eine Gewohnheit 1... Ich habe eine Dame gekannt, welche Allen, mit denen ſie bekannt war, die Hand drückte, und doch konnte ſie nicht wohl Alle lieben.
Die Frau von Remonde ſetzt mich bei Tiſch ne⸗ ben ſich. Augenſcheinlich will man mich beehren; aber Jenneville, wird ſie den nicht wenigſtens auf ihre andere Seite ſetzen 2... Nein: Herr Melino, der Begleiter der Frau von Saint⸗Julien, erhält die⸗ ſen Platz. Dieſer Mant iſt ſicherlich reich und ſpielk hoch; er muß alſo wohl etwas Einnehmendes haben.
Man ſetzt Jenneville zwiſchen Herrn Breillard und der Dame, die Joko“ gleicht. Gewiß wird er ſich wenig zerſtreuen. Endlich bekommt die Frau von Saint⸗Julien zu Nachbarn zwei kleine unwichtige junge Leute, die man ihr wahrſcheinlich gerne über⸗


