Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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Breillard, immer will er jung ſein.. Ihnen⸗ Herr Deligny, Ihnen bin ich böſe o, ſehr böſe!... Iſt es recht, daß eine neue Geliebte Ihre Freunde in Vergeſſenheit bringt?“

„Aber Madame, ich verſichere Sie, ich weiß nicht, was Jenneville ſagen will, und was...“

„Sie ſind verſchwiegen, mein Herr, das iſt ſehr ſchön, ich lobe Sie darum; aber Jenneville ſpricht nicht ohne Grund...“

„Ich beſchwöre Sie...“

„Sind Sie ſtille, ich will zudem nicht Ihre Ver⸗ traute ſein... dieſe Rolle hätte keinen Reiz für mich.“

Bei dieſen Worten legt man eine Hand auf mei⸗ nen Arm, läßt ſie ſogar eine Zeitlang darauf liegen... vermuthlich aus Zerſtreuung... Aber Neuangekom⸗ mene treten ein, welche die ſchöne Herminie ſofort empfängt.

Es iſt Frau von Saint⸗Julien und Herr Me⸗ lino; ich freue mich darauf, daß dieſe Dame mit⸗ ſpeist, weil ſie, wie ich weiß, ſehr liebenswürdig iſt und gerne ſich unterhält. Von Damen ſehe ich bis jetzt bloß ſie und die Frau vom Hauſe, während wir ſchon unſer acht Herren ſind; allein Frau von Re⸗ monde iſt eine Kokette und erntet gern allen Bei⸗ fall allein: ſolche Damen laden bloß ſolche Frauen⸗ zimmer ein, welche ihre Eiferſucht nicht rege machen können.

Man wartet ohne Zweifel auf noch mehr Perſo⸗ nen, denn man trägt immer noch nicht auf und doch iſt es ſchon halb ſieben Uhr vorbei... Ich würde