Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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nommen, man bietet mir den Platz an: ich bin be⸗ reit. Der Einſatz iſt bloß fünf Franken und ich bin entſchloſſen, nur einen zu wagen. In der erſten Tour entlehnt eine Dame bei mir einen Spielpfennig, in der zweiten ſchuldet mir eine andere eine Marke. Ich bin zu höflich, als daß ich mein Guthaben zurückver⸗ lange; ferner bittet mich eine Dame öfters, für ſie zu ſetzen, da ſie nur ein Goldſtück habe, und es ihr ſehr unangenehm ſei, es wechſeln zu laſſen. Kurz⸗ ich hatte meinen Einſatz bald verſpielt, weßhalb ich aufſtand, ohne daß man mir jedoch meine Ausſtände zurückgegeben hätte.

Sie ſetzen nicht mehr? ſagt ſehr verbindlich die Dame, welche nicht wechſeln laſſen wili. Ich dankte ihr, denn ich hatte nicht weiter Luſt, ihr meine Marken zu leihen. Sie war wenigſtens fünfzig Jahre alt.

Ich gehe um den Spieltiſch herum, da man ſich

ihm wegen der Maſſe von Wettenden, die ihn um⸗

ringten, nicht wohl nähern konnte. Der Teppich war mit Gold bedeckt... Soll ich da Fünffrankenſtücke wagen?... Indeſſen bemerkte ich einige und warf deßhalb ebenfalls zwei vor einen jungen Mann hin, deſſen Aeußeres mir Glück zu verrathen ſchien. Aber man läßt dieſen armen jungen Mann ſeine glücklichen Eingebungen nicht verfolgen; jeder Wettende ſteht hinter ihm und ruft ihm gebieteriſch zu:Spielen Sie dieß, mein Herr!

Nein; ſpielen Sie das.. ſpielen Sie dieß da!

In der Mitte?

Nein, links.

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