Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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Ich rathe Ihnen, das da zu ſpielen!

Betäubt von dieſen Zumuthungen, welche Befehlen gleichen, weiß der arme junge Mann nicht mehr, woran er iſt; er ſpielt ſchlecht, verliert und wird von denen, die auf ihn gewettet haben, ausgezankt, obwohl ihr Zureden an dem Verſpielen eigentlich Schuld iſt.

Wahrlich, es iſt nichts ſehr Angenehmes daran, in einer großen Abendunterhaltung Ecarté zu ſpielen. Ich für meinen Theil werde die Karten nicht nehmen, denn unter den Herren, die wetten, ſind einige, die Einem rathen oder ſo unverſchämt ausſchelten, daß ich wenigſtens ihre Ausdrücke nicht geduldig anhören konnte; ich ergriff daher das Klügſte, entfernte mich von dem Tiſche, ließ die Herren ſpielen, die ausſahen, wie wenn ſie ein Gewerbe daraus machten, und ſuchte mich anderswo ſo gut als möglich zu unterhalten.

In einem andern Zimmer iſt ebenfalls ein Ecarté⸗ tiſch, woran ich Frauenzimmer ſehe; hier ſpielt man niedriger, allein im Ganzen genommen ſcheint das Spiel auch hier das Hauptgeſchäft, der einzige Zweck der Geſellſchaft zu ſein. Kein Pianoſpiel, kein Tanz, wenig Unterhaltung, und auf allen Geſichtern liegt ein Ausdruck von Wichtigkeit, Anſpruch oder Abge⸗ ſchmacktheit; es iſt etwas Trauriges um eine Geſell⸗ ſchaft, die man bloß beſucht, um Geld zu verlieren oder zu gewinnen! Ich weiß gewiß, daß Frau von Remonde mich nicht oft bei ſich ſehen wird.

Die Frau des Hauſes kommt zu mirz ſie ſieht, daß ich nichts treibe und errathet vielleicht meine Langeweile.

Nun, mein Herr, Sie treiben nichts?