lichen Mund, der bald zärtlich, bald malitiös lä⸗ chelt; auch ihre Naſe iſt ziemlich ſchön— mit Einem Worte: Frau von Remonde iſt hübſch.. Aber ich werde mich in ſie nicht verlieben, und zwanzig un⸗ regelmäßige Lärvchen würden mir mehr gefallen als dieſe ſchöne Dame.
Jenneville iſt endlich bei ihr angelangt. Er ſpricht leiſe mit ihr... Wahrſcheinlich beklagt er ſich, ſcheint aber kaum angehört zu werden. man bricht in ein lautes Lachen aus dieß iſt eben kein Beweis, daß man von ſeinen Vorwürfen niedergeſchlagen iſt. Er zürnt und enifernt ſich man hält ihn zurück, ſagt ihm ein Wort und ſieht ihn dabei auf beſon⸗ dere Art an.. nun wird er ruhig, entzückt... Frau von Remonde kennt ihre Gewalt über dieſen Mann.
Jenneville denkt in ſeinem Entzücken nicht mehr an mich. Indeſſen kann ich mich doch nicht allein vorſtellen, und ich bin nicht gewohnt, mich in einem Salon wie in dem Foyer eines Theaters zu finden; doch wollen wir noch warten, bis die Dame Zeit findet, mit der ganzen Geſellſchaft zu reden. Ach! Jenneville kommt zu mir, und wir benützen einen Augenblick, wo Herminie frei iſt.
„Ich ſtelle Ihnen, Madame, Herrn Deligny vor, meinen beſten Freund, von dem ich ſchon oft mit Ihnen geſprochen habe.“
„Ihre Freunde ſind auch die meinigen; es wird mich ſehr freuen, wenn der Herr, ſo oft es ihm be⸗ liebt, mich beſuchen wird.“
Auf dieſes Compliment antworte ich mit einer,
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