Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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Karten für die Spieler bereit liegen. Es wundert

Die eben angekommene Dame iſt ziemlich hübſch, doch dürften ihre Reize, wie ich glaube, den hellen Tag zu fürchten haben. Jür ſie hat Voltaire den Vers

Die Kunſt iſt nicht für Dich gemacht, Du brauchſt ſie nicht! nicht gedichtet.

War es in Folge der Toilette oder des Licht⸗ ſchimmers? gleichviel: ihre Phyſiognomie wie ihr Anzug beide glänzten. Ich ſetzte mich neben ſie und wir plauderten miteinander. Ich mag die Da⸗ men ſehr guteleiden, mit denen man ohne Weiteres plaudern kann, und die ihre Antworten nicht in ge⸗ zwungenem Tone, ſchüchtern und in einſilbigen Wor⸗ ten, welche ſie uns nur aus Gunſt zu ſchenken ſchei⸗ nen, abgeben.

Ich möchte wiſſen, ob der kleine, dicke, kurze Mann, der zu gleicher Zeit mit Frau von Saint⸗ Julien eingetreten iſt, zu ihr gehört. Seit ſeiner Ankunſt ſitzt Herr Melino auf einem Lehnſeſſel und rührt ſich nicht, ſondern ſchaukelt ſich ſeelenvergnügt und ſpielt dabei mit ſeinem Uhrengehänge.

Die Thüre des Salons geht von Neuem auft der Bediente meldet an. Frauenzimmer, ſämmtlich in großem Staate, worunter ich aber wenig junge und hübſche ſah, Herren von jedem Alter füllen den Salon, wo bloß noch die Frau vom Haus fehlt. Man ſcheint ſich um ihre Abweſenheit nicht groß zu be⸗ kümmern; man grüßt ſich, ſetzt ſich und plaudert. Bereits ſitzen zwei junge Herren an einem Tiſche, ww