et nur s ſehen ne Liebe dricken n, und nurl ſie hes Zu⸗ er plötz⸗ ſchrieb. on des Glück, bſt ein e trübe von der uch nur Erſt nicht ſo eſen in rthum, ähnung i dieſem ſtbar er⸗ t ſehen ihm auf entdeckte konnte Wie . ihre n eines
Anderen erfüllt waren? Und wer war dieſer Andere!? — Nur einmal wagte ſie zu ihrem Vater aufzublicken, aber ſo furchtbar war die Erregung, die aus ſeinen Zü⸗ gen ſprach, ſo ſichtbar der Kampf des Zornes und der Liebe, der des alten Mannes Herz durchtobte, daß ſie bange zurückfuhr und ihr Antlitz in den Staub beugte, in Angſt und Beben ihr Urtheil erharrend.
„Marie, Marie! Alſo ſprichſt Du, das Kind meiner frommen Mirjam! Du, der letzte Sproß eines alten Stammes, der nie von ſo unreinem Triebe entweiht wurde! Meine Tochter liebt den Fremdling und ſtößt den Sohn ihres Volkes zurück! O mein Gott, warum haſt Du mich verlaſſen? Hätteſt Du mich doch vorher ſterben laſſen!“ — Ein tiefer, ſchwerer Seußzer folgte dieſen Worten, die Henriquez zitternd und mit dem ganzen Aufwande ſeiner faſt verſagenden Stimme geſprochen hatte.
„Vater,“ bat das unglückliche Mädchen, indem ſie ſeine Knie krampfhaft umfaßte und noch immer nicht zu ihm außublicken wagte,„ſprich nicht alſo! Ich will Deine Vorwürfe, Deinen Zorn ertragen, aber nicht ſolches Wehe! Bedenke, was ich gelitten habe und noch leide. Habe ich geſündigt, ſo wird die Strafe mich nicht ver⸗ fehlen, ja ſie hat mich ſchon ſchwer genug getroffen. So rede doch zu mir nur ein Wort der Liebe oder, wenn es denn ſein muß, des Zornes, aber nicht dieſe Sprache der Verzweiflung!“
Henriquez rang nach Worten, aber die Bewegung war zu mächtig, Marie ſprang auf, ihn zu ſtützen, als er ohnmächtig hinſank. Unſäglich litt ſie, als ſie ver⸗
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