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und die Umgebung ſeiner Lieben zurück. Allmälig wurde die kleine Marie ein anmuthiges Mädchen, und bald ſtand ſie als liebliche Jungfrau vor ihrem Jugendgeſpielen. Immer theurer ward dieſem nun das heimathliche Thal, ſo einſam es auch dort geworden, denn nur Marie und ihr Vater hüteten noch mit einigen Dienern das freund⸗ liche Aſyl; die Anderen waren entweder in die Welt hin⸗ ausgezogen, oder ruheten unter den Grabhügeln des Friedhofes.
Ein Beſuch, den Donna Emilia de Caſtro den be⸗ freundeten Thalbewohnern machte, wurde die Veranlaſſung zu Mariens erſtem Ausfluge in die Welt. Hätte Mirjam noch gelebt, ſo würde ſie ihre Tochter, die ſtillſchweigend längſt für Ferdinand beſtimmt war, nur als deſſen Weib aus dem Thale entlaſſen haben. Aber dieſer feine, ah— nungsvolle Sinn der Furcht gehört nur den Frauen, und Mirjams Mund war längſt verſtummt, ihre mütterlichen Rathſchläge waren längſt mit ihr begraben. Manuel dachte in väterlichem Stolze nur an die ſeltene Schön⸗ heit ſeiner Tochter und wie man ſie allerorten bewun⸗ dern und liebgewinnen würde. So übergab er Marien der Sorgfalt der Donna Emilia de Caſtro. Ferdinand wünſchte er allerdings in ſeiner Tochter Nähe zu wiſſen, aber dieſer, durch Aufträge der Königin ferngehalten, er⸗ fuhr nicht einmal, daß ſeine Muhme das Thal verlaſſen hatte.
Manuel fühlte ſich zu ſicher in dem Bewußtſein, daß die Macht des angeſtammten Glaubens ſeiner Tochter Herz vor jeder Gefahr bewahren müßte. Selbſt ſeinen
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