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„Niemals, niemals!“ rief Stanley, und warf ſich, ſeiner nicht mächtig, zu ihren Füßen.„Zieh mit mir in mein ſchönes Vaterland, wer wird wiſſen, was Du biſt? Was gelten mir Stamm und Blut? Ich kenne nur die Maria, welche ich liebte und ewig lieben werde. Zieh' mit mic! Eduard hat mir aufs Neue Ehren und Wür⸗ den geboten, um Deinetwillen will ich unter ſeiner Herr⸗ ſchaft leben; gehöre mir an, und wir werden glücklich ſein!“
„Und mein Vater?“ ſprach tonlos das unglückliche Mädchen, denn Arthurs edelmüthige Liebe machte ihr die Prüfung faſt zu ſchwer.„Willſt Du auch ihn beſchützen? Willſt Du meinetwegen vergeſſen, was er iſt, und ihm Sohn ſein?“— Arthur wandte ſich ſeufzend von ihr.— „Du kannſt es nicht, ich wußte es wohl. Habe Dank für Deine edle Liebe, aber es kann nicht ſein— Dein Weib kann ich nicht werden!“
„Und dennoch ſprichſt Du von Liebe? Es iſt Lüge, Du kannſt mich nicht lieben!“ fuhr Arthur auf, als ob plötzliche Enttäuſchung das Herz ſeiner Hoffnung getroffen hatte.„Ich wollte Spanien und die Gunſt ſeines Mon⸗ archen preisgeben, ich wollte in Knechtſchaft leben unter dem Scepter eines Tyrannen, nur um durch meine Liebe Dir eine traute Heimath zu ſchaffen. Ich wollte das Vorurtheil der Welt vergeſſen, das reine Blut der Stanley vermählen mit dem trüben Strome, der in Deinen Adern fließt, Dein Volk, Deine Abkunft, Alles vergeſſen, nur


