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Marie Henriquez Morales : Erzählung / Grace Aguilar. Frei bearb. u. mit e. Vorw. vers. von J. Piza
Entstehung
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derniſſe zu beſiegen, wenn er ſie kannte? Marie hörte

eine Weile mit abgewandtem Geſicht zu, doch als ihr Blick wieder dem ſeinigen begegnete, erſchreckte ihn die Marmor⸗ bläſſe, welche ſich über dieſe edlen Züge gelagert hatte.

Nun denn, es ſei! ſprach ſie endlich gefaßt.Du ſollſt erfahren, welche unüberſteigliche Schranke uns trennt, denn Du biſt zu ehrenhaſt, um uns zu verrathen. Ach, es war nicht die Furcht vor Entdeckung, die mich trieb, vor Dir zu ſchweigen; ich zitterte nur vor dem Gedanken, ein Gegenſtand Deiner Verachtung, Deines Abſcheues zu werden.

Verachtung, Abſcheu!? Marie, Du raſeſt! rief Arthur ungeſtüm.

Und dennoch, als ſie es ausſprach, als Marie mit bleichen Lippen, doch feſtem Tone, das Geheimniß offen⸗ barte, wich Arthur zurück, ließ die Hand fahren, die er eben noch in die ſeinige gedrückt hatte, und warf auf ſie einen Blick, in welchem ſich Abneigung und Liebe wun⸗ derbar begegneten. Seine ganze Geſtalt zuckte, wie von plötzlicher unerklärlicher Angſt überfallen.

Du weißt nun Alles, fuhr Marie nach einer Weile fort. Sie hatte jenen Blick wohl gewahrt, ſie ahnte, wie jäh und unerbittlich dieſe Mittheilung alle Bande zwiſchen ihr und Stanley zerſchneiden mußte, und ſtand nun vor ihm mit auf der Bruſt gefaltenen Händen, de⸗ müthig wie eine Magd.

Sennor Stanley, jetzt brauche ich Euch nicht mehr zu bitten, mich zu verlaſſen. Sagt nur, daß Ihr mir die Täuſchung vergebt, die ich unwillentlich begehen mußte,

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und dann vel werdet bald Niema ſeiner nicht! mein ſchönes Vos gelen Murig, wele wit mic! 6 Nn gboten, ſchſt lben, ſin! Unden

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