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Marie Henriquez Morales : Erzählung / Grace Aguilar. Frei bearb. u. mit e. Vorw. vers. von J. Piza
Entstehung
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huende Ge⸗ zerzweiflung mußte und ch. Sinn jenet hatte, nicht n Heere zu lichen Er⸗ Pflicht er⸗ ſchwunden. ſei nach die eine liche Dach lag, hatte Arthurs, erhalten, ie ſich wie⸗ trenen? und ſeinen Borte wa⸗ tlich, und gen Worte ten geſchie⸗ verborgene fahr dro⸗ Thal

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hatte, wurde dieſe ruhiger. Aber ſeine Reugier war durch das Räthſelhafte dieſes ganzen Erlebniſſes aufs Höchſte geſpannt. Welches verhängnißvolle Geheimniß wal⸗ tete hier ob? Warum war es Sünde, ihn zu lieben? Immer unabweisbarer beſtürmte er Marien mit dieſen Fragen, und der Angſtſchweiß, der auf ſeine Stirn trat, verrieth die Qualen, die ob dieſer Ungewißheit ſein Herz verzehrten.

Biſt Du die Verlobte eines Andern? fragte er endlich verzagt.

O nein, Arthur! betheuerte Marie.Ich werde nie einem Andern angehören. Es fordert Niemand dieſe Hand für einen Fremden; o, dieſe Prüfung iſt ſchwer genug, aber ſie iſt Alles, was ich zu tragen habe!

Und warum denn das herbe Wort: Sünde, für eine ſo reine Liebe? Marie, warum ſendeſt Du mich einſam und troſtlos von Dir, da doch keine menſchliche Macht uns trennt?

Keine menſchliche Macht, aber der Zorn Gottes, der Fluch eines Vaters; ach, es iſt furchtbar, dieſen zu trotzen! Verſuche mich nicht länger, überlaſſe mich dem quallvollen Schickſal, das meine eigene Schwäche auf mich herab⸗ beſchworen. Dringe nicht länger in mich mit freundlichen Worten, ſie erſchweren mir meine Pflicht. Ach, warum haſt Du mich je geliebt?

Aber dieſer leidende Ton, dieſe gebrochene Stimme konnte Stanley's Bitten nicht hemmen. Immer wieder beſchwor er Marien, das Geheimniß zu enthüllen, welches ſie trennte. Sollte es nicht in ſeiner Macht ſtehen, Hin⸗