—
„Es waren ſo ſtürmiſche und doch ſo wohlthuende Ge— fühle, die mich vergeſſen ließen, in welche Verzweiflung mein unbeſonnenes Geſtändniß mich ſtürzen mußte und Dich— wenn Deine Liebe der meinigen glich.“
Und nun beſchwor ſie Arthur, ihm den Sinn jener Worte, die ſie einſt beim Scheiden geſprochen hatte, nicht vorzuenthalten. Eine eilige Aufforderung, zum Heere zu ſtoßen, hatte ihn damals bald nach jener peinlichen Er⸗ klärung ins Lager geführt, und als er ſeine Pflicht er⸗ füllt hatte und zurückgekehrt war, war Marie verſchwunden. Don Alberto hatte freilich geſagt, ſeine Frau ſei nach dem Süden des Landes abgereiſ't, und Marie, die eine Zeit lang ſein Gaſt geweſen, hätte das väterliche Dach wieder aufgeſucht, aber wo dies väterliche Dach lag, hatte er ſtandhaft verſchwiegen, und alle Verſuche Arthurs, durch offene oder verſteckte Fragen Auskunft zu erhalten, waren vergeblich geweſen. Doch nun hatten ſie ſich wie— dergefunden, warum mußten ſie ſich wieder trennen? Warum durfte er nicht ihren Vater aufſuchen und ſeinen Segen, ſeine Einwilligung erflehen? Arthurs Worte wa— ren ſo feurig, der Ton ſeiner Rede ſo leidenſchaftlich, und
dennoch konnte Marie immer nur dieſelben traurigen Worte
wiederholen, mit welchen ſie einſt von dem Geliebten geſchie⸗ den war. Sie beſchwor ihn, ſie zu verlaſſen, dies verborgene Thal zu vergeſſen, da ihr und ihrem Vater Gefahr dro⸗ hete, wenn es je entdeckt würde. Es mußte dies Thal ein inhaltsſchweres Geheimniß bergen, denn erſt als Arthur Marien auf ſeine Ehre betheuert hatte, niemals zu ver⸗
rathen, wohin ihn an dieſem Abend ſein Fuß geführt
hatt, wur durch das Höchſt geſt eie hier ol Imer un Frogen, un verieth die erzehrien. „Biſt ldlich ver „On
ſit einen Hund fir Ruug ab „Und
in ſo u inſan u Ncht un „Hei durßluch Vuſche Schichſal biſchwor Vorten, haſt du 1b inte beſchwo ſ ten


