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der Kluft ſicher gemeſſen hatte. Dann packte er einen
verdorrten Stamm, der Stamm zitterte, wich— ein
Augenblick noch und Stanley war verloren; aber in die⸗
ſem Augenblick ließ er ſeine Stütze fahren und voll⸗
führte, wie von unſichtbaren Mächten fortgeſchnellt, den
Sprung. Vom Uebermaaß der Anſtrengung erſchöpft, ſank
er ins Gras, kaum fähig, einen beſtimmten Blick auf
ſeine Umgebung zu werfen.
So wunderbar aber war der Wechſel der Scene, welche ſich urplötzlich vor Arthurs Augen ausbreitete, daß er voll Erſtaunen aufſprang. Ein Hügel, von üppigem Gras, Korn und Laubwerk in reizender Abwechſelung be⸗ deckt, erhob ſich allmälig in ſanfter Anſchwellung, und führte dann, leicht geſenkt, in ein kleines Thal, wo Drangen⸗ und Kaſtanienbäume, Fichten und Linden, Palmen und Cedern in prangender Fülle wuchſen. Zur Linken lag ein Häuschen, faſt ganz unter Bäumen verſteckt. Dicht davor ſprühte eine Quelle ihre ſtäubenden Waſſerſtrahlen auf bunte, duftende Blumenbeete und half die wilde, aber edle Schönheit dieſes Aſyls vollenden, welches die Natur
im Verein mit Menſchenhänden gebildet hatte. Arthur, entſchloſſen, den Genius des Ortes zu erſpähen, ſprang den Abhang hinunter und ſcheuchte durch ſein plötzliches Erſcheinen einige Ziegen auf, die friedlich im Thale graſ'ten.
Kein lebendes Weſen war weithin ſichtbar, und un⸗ ſer Wanderer beſchloß nun in der ihm eigenen ſorgloſen Art, die Oertlichkeiten ringsumher zu beſichtigen, bevor er die Gaſtfreundſchaft des Häuschens in Anſpruch nahm. Ein ſchmaler Pfad führte ihn einem dichten Hain zu, in
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