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Marie Henriquez Morales : Erzählung / Grace Aguilar. Frei bearb. u. mit e. Vorw. vers. von J. Piza
Entstehung
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ich ein ber in die⸗ und voll hnellt, den chöpft, ſank Blick auf

e Sdcene, eitete, daß tüppigem ſelung be⸗ ung, und Drangen⸗ lmen und en lag ein icht davor ahlen auf ilde, aber die Natur

Arthur, n, ſprang plötzliches egraſ ten. und u ſorgloſen m, bevor uch nahm

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deſſen tieſſtem Grunde ein kleines Gebäude von ſchwer zu errathender Beſtimmung errichtet war. Es war viereckig, von feſten Cederblöcken, und obgleich mit keinerlei Schnitz⸗ oder Bildwerk verziert, doch nach einem beſtimmten Plane genau und ſorgfältig aufgeführt. Hätten nicht Thürmchen und Glocke, das gewöhnliche Beiwerk einer Kapelle, ge⸗ fehlt, ſo hätte es Arthur für eine ſolche gehalten. So

ſtand er in Nachdenken verloren vor dieſem räthelhaften

Bau, als aus deſſen Innern der Geſang einer weiblichen

Stimme von ſchönem, hellem Klange an ſein Ohr drang.

Die Weiſe war langſam und feierlich und ließ auf eine

Hymne ſchließen, auch traten einzelne Wörter beſtimmt

hervor, aber ſie gehörten einer fremden Sprache an. Lange

lauſchte Arthur dieſer glockenreinen Stimme, die zuerſt in

den Tönen tiefer Trauer und Verlaſſenheit klagte, dann allmälig in den zuverſichtlicheren Ausdruck leiſer Hoffnung

überging und endlich im ausbrechenden Jubel frohlocken⸗

der Gewißheit die reinſte Herzensfreude verkündete. Schon war der Geſang verſtummt, als unſeres Wanderers Blicke noch immer unverrückt auf dem Gebäude ruhten. Die erdrückende Wucht ſtürmiſcher Gefühle trieb ſein ganzes Innere in pochenden Pulsſchlägen auf und nieder, und machte ihm jeden Laut, jede Bewegung unmöglich. So ſtand Arthur da, im Innern mächtig arbeitend, nach außen wie in Stein verwandelt, da öffnete ſich geräuſch⸗ los eine Thüre, die, kunſtvoll in die Mauer gefügt, nur dem eingeweihten Auge erkennbar war und eine weib⸗ liche Geſtalt ſtand vor ihm.