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der vor ihm aufſteigenden Felswand erkennen. Nur einen Weg ſah Stanley vor ſich— er ſchickte ſich an, dieſen zu verſuchen. Muthiger noch, als wenn ſich eine ebene Bahn vor ihm geöffnet hätte, warf er ſeinen Man⸗ tel ringförmig zuſammengerollt über die Schulter, zog das Schwert in die Höhe und begann den jähen Pfad hinaufzuklettern. Dünnes Strauchwerk und verkümmerte Bäume boten hier und da ſeinen Händen einen Halt und ſeinen Füßen einen Ruhepunkt jedoch ein Fehltritt, eine unſichere Bewegung, und unrettbar mußte er zerſchmettert hinunterſtürzen— doch gerade in der Gefahr ſah Arthur ſeine Sicherheit.
Das Ende ſeiner mühſamen Wanderung ließ ſich freilich nicht abſehen, dennüber den Felsgipfel, welcher ſich wie eine dunkle Spitze am Horizont abzeichnete, reichte ſein Blick nicht hinaus, aber wohlthuender war doch die abenteuerliche Stimmung des unternommenen Wagniſſes, als die dumpfe Gleichgültigkeit, mit welcher er kurz vor⸗ her dieſe Einöde betreten.
Athemlos erreichte Arthur den Gipfel, und nun gähnte vor ihm ein Abgrund, finſter und grundlos, als ob hier die Natur einſt in wildem Grimme den Felſen auseinander⸗ geriſſen hätte. Die ebene Fläche des Gipfels, auf wel⸗ chem unſer Wanderer ſtand, maß kaum einen Quadrat⸗ fuß, vor ihm klaffte der Abgrund, hinter ihm ſenkte ſich die jäheſte Seite des Felſens, faſt kahl und unbewachſen, ſchlüpfrig von beſtändig ſickernder Näſſe, die unten anf dem Grunde einen tiefen, ſchwarzen Teich bildete. Arthur ſchaute unverwandt vor ſich, bis ſein Auge die Breite


