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Gemüth bald in harmloſem Frohſinn, bald in raſcher
Erregung aus. Und doch war ſeit funfzehn Monaten dieſe glückliche Stimmung durch ſteigenden Trübſinn ver⸗ düſtert. Mochte auch Arthur ſeiner Umgebung unverän⸗ dert erſcheinen, er ſelbſt war ſich wohl bewußt, wie alle ſeine Gefühle in ihrer ganzen Gluth von einem Weſen angezogen wurden, das in undurchdringliches Geheimniß gehüllt ſchien. Nur wenn er im Dienſte Ferdinands zu lauernder Kriegsliſt, zu Eilmärſchen und gefahrdrohendem Kampfe gerufen ward, fühlte er ſeine alte Sicherheit wie— derkehren, aber wenn das Toben der Schlacht vorüber, dann trieb ihn der entfeſſelte Drang einer quälenden Angſt immer wieder hinaus in die Einſamkeit. So durchſtreifte er meilenweit das Land, wohl wiſſend, was er ſuchte, aber nicht, wohin er ging.
So war Arthur auf den beſchriebenen Pfad gera⸗ then. Willenlos ſchritt er über alle Hinderniſſe hinweg, nicht daran denkend, wohin er wohl gerathen möchte, als plötzlich ein gewaltiger Felſen faſt ſenkrecht vor ihm in die Höhe ſtieg, und ſeinen Schritten ſowohl, als ſeinen Grübeleien gebieteriſch Halt gebot. Ein Ausweg war nicht vorhanden. Rings um ihn ragten aufgethürmte Berge gen Himmel, der Pfad war ſo gekrümmt, daß der einſame Wanderer vergeblich zurückſchaute, zu erſpähen, wie er hierhergekommen. Umzukehren ſchien eben ſo un⸗ möglich als vorzudringen. Auch hatte die Sonne ſich ſchon geneigt, oder war von den hohen Bergmauern ver⸗ deckt, denn plötzlich lagerte ſich Finſterniß um ihn her und ließ ihn nur mit Anſtrengung die ſchwarze Maſſe
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