IV
Des Engländers Behagen an der concreten Welt verträgt weitläufigere Erpoſitionen, breitere Schilde⸗
rungen und ausführlichere hiſtoriſche Excurſe, als
der deutſche Geſchmack ſich zumuthen läßt, und ſelbſt dem Vorgang der W. Scottſchen Romane, der bei uns ſo manche Nachbildungen in ähnlichem Genre her⸗ vorrief, hat es bis jetzt nicht gelingen wollen, das In
tereſſe für deſcriptive Darſtellung mit der T heilnahme an erzählenden und räſonnirenden Partien auszugleichen.
Selbſt den Mangel an ſtofflichem Inhalt ſind wir geneigt, bei dem Romanſchreiber zu wenn er uns nur mit leidlichem Geſchicke über die Dürftig— feit der Erfindung durch das Surrogat tii gewiſſen poetiſirenden Scholaſtik hinwegzutäuſchen weiß. Wir ertragen leichter die blaſſe Waſſerfarbe der Reflexion, als das lebendige Colorit concreter Verhältniſſe, wäh⸗ rend der geſchichtliche Sinn des Engländers jede winzige Aeußerlichkeit als den Ausfluß der dargeſtell⸗ ten Zeit und ihrer Richtung erfaßt und geduldig die zahlreichen Fäden verfolgt, welche zwiſchen der wech⸗ ſelnden Erſcheinung und ihrem ewigen Grunde ge⸗ ſchäftig hin- und hereilen. Das Warum? wird ſich Jeder leicht beantworten, der nicht in romantiſcher Verblendung die Literatur als das willkürliche Pro⸗ dukt bevorzugter Geiſter und das Genie für voraus— ſetzungslos erklärt, ſondern die Wirklichkeit, die breite Fülle des Gegebenen, des Volkes mannigfache Er⸗ ſcheinung, mit einem Worte: das nationale Leben als den einzig ergiebigen Boden betrachtet, auf
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