Vorwort.
Bedenkt man, welche Fluth von Ueberſetzungen unaufhörlich von Stuttgart und Leipzig her über den deutſchen Büchermarkt hinſtrömt, ſo mag es leicht für ein pretentiöſes Gebahren gelten, wenn ich einer der ausländiſchen Literatur entlehnten Erzählung mäßigen Umfangs, die im glücklichſten Falle, wie die meiſten ihrer zahlreichen Schweſtern, geleſen und vergeſſen wird, die Beigabe eines eigenen Vorworts vorausſende. Indeſſen darf ich zu meiner Entſchul— digung anführen, daß meine Arbeit nicht den Namen einer bloßen Ueberſetzung verdient Ich habe mich nicht begnügt, Capitel für Capitel wörtlich zu über⸗ tragen, ſondern überall verſucht, theils den Kern der Erzählung aus der Fülle ausſchmückender Schil— derungen zu retten, theils müßiges Beiwerk zu ent— fernen und ſo den Unfang des Ganzen zu ermäßigen.


