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Zauber ihrer früheſten Kindheit vereinigte Lady Delmont die nachhaltigen Eigenſchaften einer frommen ſich ſelbſtbe⸗ herrſchenden Frau.
„Ich wundere mich, daß Charles nicht eiferſüchtig iſt,“ bemerkte Mrs. Percy Hamilton ſcherzernd, nachdem ſie gegen Lord Delmont ihre Bewunderung ausgeſprochen hatte, mit welcher Anmuth ſeine Gattin tanze.„Allan ſcheint ihre ganze Aufmerkſamkeit zu feſſeln.“
„Charles hat etwas Beſſeres zu thun,“ erwiderte ſein Vater lachend, als der kleine Lord Manvers ſeine Couſine Gertrud am Arm an ihm vorüberflog und weder Auge noch Ohr für etwas Anderes, als den Galopp zu haben ſchien. „Karoline, geſtatteſt Du Deiner Tochter ſo früh, die Kokette zu ſpielen?“
„Beſſer mit ſieben als mit ſiebzeh hn Jahren, Edward, das glaube mir; wäre ſie in dem letzteren Alter, ſo würde ich unruhiger ſein, jetzt kann ich das hübſche Paar ohne ein ſolches Gefühl bewundern. Gertrud ſagte mir heute, es gefiele ihr nicht, daß ihr Couſin Charles ſo ſchüchtern wäre, und ſie würde Alles thun, was in ihren Kräften ſtehe, um mit ihm auf einen ſo vertrauten Fuß zu kommen, wie ſie und ihr Bruder wären.“
„Es iſt ihr alſo bewundernswürdig gelungen,“ er⸗ widerte Edward lachend,„denn der kleine Schelm zeigt nicht eben große Schüchternheit. Herbert und Mary haben ſich allein in einen Winkel geſetzt, ich möchte mich hinter ſie ſtel— len und hören was ſie ſprechen.“
„Thue es und erinnere Dich, was Du vor zwanzig Jah⸗
ren mit Deinen Tänzerinnen in demſelben Zimmer zu ſpre⸗
chen pflegteſt, und vielleicht wird die Erinnerung Deine Neu⸗ gierde befriedigen,“ ſagte Lady St. Eval lächelnd, doch mit leiſer Stimme, denn die Namen Herbert und Mary hatten ihr eine Zeit zurückgerufen, wo dieſe Namen oft mit einan⸗ der genannt wurden, und ſie betete im Stillen, daß ihr Schick⸗ ſal nicht demjenigen gleichen möge, deren Namen ſie trugen, ſondern daß ſie längere Zeit zum Segen Derer die ſie lieb⸗ ten, erhalten werden möchten.“
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