Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859) The mother's recompense
Entstehung
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Gott ſei Dank, ſie wird wenigſtens ſein Weib wer⸗ den! ſagte Karoline mit bebenden Lippen und brach dann in Thränen aus.

Mutter, frage nicht weiter. St. Eval, zweifeln Sie nicht an meiner Schweſter, ihre Aufregung galt allein Miß Graham, nicht dem kaltherzigen Schurken Alphingham, ſagte Perey mit leiſer, aber eindringlicher Stimme, indem er ſeine Mutter und den Graf anredete, und als wenn er ihre weiteren Fragen fürchtete, wandte er ſich dann raſch weg, um mit ſeinem Vater bei Lord Henry alle möglichen Erkundig⸗ ungen einzuziehen; und als Mrs. Hamilton ſah, daß Karo⸗ line ruhig wurde und daß St. Eval etwas verſtört ausſah, ſo folgte ſie ihrem Sohne an das andere Ende des Zimmers. Immer noch ſprach St. Eval nicht; und als Karoline den Vorwurf, den Zweifel las, der ſich in ſeinem Geſicht

ausſprach, fühlte ſie einen Augenblick ihren natürlichen Stolz erwachen, daß er auch nur eine Minute einen Zweifel an ihrer Wahrhaftigkeit in ſeiner Seele aufkommen ließ; aber

ihr Entſchluß, der Rath ihrer Mutter, die Worte Lady Gertrud's, alles trug dazu bei, den zurückkehrenden Stolz zu bekämpfen, und ſie ſiegten.

Eugen, lieber Eugen, ſagte ſie, indem ſie ihm ihre Hand entgegen ſtreckte,Sie haben allerdings allen Grund N ſich beunruhigt zu fühlen. In meiner tiefen Angſt um ſie, die ich ſo lange als Freundin liebte, vergaß ich, daß meine Aufregung das unwürdige Märchen beſtätigen könnte, das Sie gehört haben; verzeihen Sie mir, Eugen, ich weiß, daß ich Sie verletzt habe, aber es geſchah wirklich unabſichtlich. Wenn ich an Lord Alphingham dachte, ſo geſchah es voll Abſcheu, daß er ſo handeln konnte. Ich zitterte für Annie, allein für ſie, über das furchtbare Schickſal, das ſie nach meiner Anſicht treffen mußte, als Lord Henry uns die erſte Mittheilung machte. Wäre es mir geſtattet, Ihnen volle Aufklärung zu geben, ſo würden Sie ſich nicht wundern, daß ich ſo fühlte. Eugen, fügte ſie in einem Tone leiſen Vorwurfs hinzu,muß ich Ihnen wirklich hoch und theuer verſichern, daß meine Aufregung nicht durch eine geheime