Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859) The mother's recompense
Entstehung
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334 5 ren, außer daß ſie ſich bei ihrer Freundin, der Dame auf⸗ gehalten, in deren Familie Miß Maliſon ein Unterkommen gefunden; daß aus ihrem Hauſe die Entführung ſtattgefun⸗ den, wann, das wiſſe er nicht genau, da ſich das Gerücht erſt an dieſem Morgen verbreitet habe. Lady Helen wiſſe nicht daß Mindeſte von dem Vorfalle, auch würde ſie es aller Wahrſcheinlichkeit nach nicht eher erfahren, als bis es An⸗ nie's Brief ihr mittheilen werde, da ſie taub gegen alle Winke geweſen wäre, die ihre Freunde ihr gegeben. Er fürchte fehr, daß es vergebens ſein würde, ſie verfolgen zu wollen; einer ſeiner Freunde habe ſie vor drei Tagen auf der Straße zwiſchen York und Berwick geſehen und erkannt. Er habe zuerſt den Brief ſeines Freundes als einen Scherz betrachtet, da er aber erfahren, daß er daſſelbe noch an viele Andere geſchrieben, und daß das Gerücht Boden gewönne, ſo nähm er Antheil genug an Mr. Graham, um die Wahr⸗ heit zu entdecken, damit er benachrichtigt würde und ſeine Maßregeln treffen könne, und da Graham abweſend ſei, ſo habe er es für das Beſte gehalten, was er thun könne, die ganze Geſchichte Mr. Hamilton zu erzählen.

Und iſt keine Hoffnung? Können ſie nicht eingeholt werden? fragte Karoline wieder in ſo aufgeregter Weiſe, daß es ihre Eltern ſich kaum erklären konnten.

Lord Henry glaubte nicht, daß auch nur die getingſte Möglichkeit ſei, und außer Stande, ihre Bewegung zu unter⸗ drücken, denn ſie konnte nicht vergeſſen, wie lange Jahre ſie Annie als ihre Freundin, als die Lieblingsgeſpielin ihrer Jugend betrachtet hatte, ſank Karoline bleich wie der Tod auf den nächſten Stuhl. Ihre Mutter und St. Eval näher⸗ ten ſich ihr mit einiger Unruhe, und die Erſtere fragte nach der Urſache dieſer Aufregung und bat ſie, ſich ruhig zu ver⸗ halten; der Letztere brachte dieſe tiefe Erſchütterung mit den Worten des Lord Alphingham in Verbindung, die er ver⸗ gebens zu vergeſſen ſuchte. Perecy allein vermochte ihr eini⸗ germaßen ihre Faſſung zurückzugeben, indem er ihre zitternde Hand in die ſeine nahm und ihr einige Worte zuflüſterte, die augenblicklich wirkten.