Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859) The mother's recompense
Entstehung
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nicht herausreißen, bis er von einer Nachricht erſchreckt wurde, die er aus Achtung gegen den Freund ſeines Vaters, Graham, nicht ruhig mit anhören konnte.

Zwei Tage nach dem Empfange des Briefes, als die Familie mit Einſchluß St. Eval's nach dem Frühſtück bei⸗ ſammen ſaß, trat Lord Henry von Este mit einem Geſicht ein, das etwas Außerordentliches verkündete.

Haben Sie die Neuigkeit gehört? lautete ſeine erſte Frage.

Wenn wir ſie gehört hätten, würde es keine Neuigkeit

mehr ſein, erwiderte Emmeline ſchelmiſch,aber wir haben

nichts gehört. Papa hat mehr zu thun, als mir Neuigkeiten zu überbringen, ebenſo Lord St. Eval. Perey iſt ſchwer⸗ müthig geworden, und von Herbert wird man vergebens er⸗ warten, daß er Gerüchte weiter erzählt, daher haben Sie Mitleid und befriedigen Sie meine Neugier.

Vielleicht werden Sie ſagen, daß ich Sie unnöthiger Weiſe neugierig gemacht, erwiderte er,eine Entführung

iſt etwas zu Gewöhnliches, um noch großes Erſtaunen zu

erregen.

Es hängt von den Betheiligten ab, bemerkte Mr. Hamilton.

Ich fürchte, an einer der Betheiligten werden Sie um ihres Vaters willen ſchmerzlichen Antheil nehmen Lord Alphingham und Miß Graham.

Annie! rief Karoline in einem Tone aus, der Alle überraſchte und der Lord St. Eval's Ohr ziemlich ſchmerzlich traf, und indem ſie von dem Stuhle aufſprang, den ſie neben ihm einnahm, eilte ſie auf Lord Henry zu und fuhr außer ſich fort:Wann? wann? Lord Henry, haben Sie Mitleid und ſagen Sie es mir. Weiß man nicht die Zeit der Flucht, können ſie nicht eingeholt werden? Wann reiſten ſie ab, Lord Henry?

Verwirrt von der Aufregung ihres Weſens und einer halblauten Verwünſchung Perey's, blieb er einen Augenblick ſtumm, aber auf wiederholtes Bitten Mr. und Mrs. Hamil⸗ ton's ſagte er, daß die Umſtände noch nicht alle bekannt wä⸗