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ſollte. Mr. Graham, der in Folge ſeiner Freundſchaft gegen Mrs. Hamilton den größten Antheil an dem Ereig⸗ niſſe nahm, befand ſich in Paris, als die Verlobung bekannt gemacht wurde, aber ſeine warmen Briefe an ſeinen Freund ſprachen ſeine Abſicht aus, ſehr bald nach England zurück⸗ zukehren, bis dahin bitte er das junge Paar, ſeine aufrichtig⸗ ſten und beſten Wünſche für ihr Glück entgegenzunehmen; aber es zog ſich durch ſeine Briefe eine Schwermuth, die ihnen ſchmerzlich war, denn ſie kannten die Urſache derſelben nur zu gut.
Auch die Briefe Mary Greville's machten der Braut Vergnügen. Herbert hatte ſie von den früheren und den gegenwärtigen Ereigniſſen, von St. Eval's Liebe zu Karo⸗ linen, die, wie er ſcherzend hoffte, das Geheimniß löſen würde, daß er ihre Wünſche nicht erfüllen und ſich in Miß Manvers verlieben könne, benachrichtigt und Mary ſchrieb in gleich ſcherzhaftem Tone, daß ſie ganz zufrieden mit ſei⸗ ner Wahl ſei, und daß ſie ſich freue, daß ſein Aufenthalt am Gardaſee ſie in den Stand geſetzt, mit Manne bekannt zu werden, der mit ihrem Herbert in ſo naher Beziehung ſtehe.
Etwa acht oder vierzehn Tage vor Mrs. Hamilton's beabſichtigter Rückkehr nach Oakwood erhielt Perecy eines Morgens einen Brief, der ihm große Unruhe zu verurſachen ſchien; da er aber offenbar nicht wünſchte, daß man es be⸗ merkte, ſo wurde keine weitere Notiz davon genommen, außer von Herbert, dem er allein den Brief gezeigt hatte und der eben ſo großen Antheil zu nehmen ſchien, wiewohl er durch ſeinen Inhalt nicht ſo ſehr beunruhigt wurde. Auf die beſorgten Fragen ſeiner Eltern, ob eine perſönliche Angelegenheit Perey in ſolche Unruhe verſetzt, antwortete Herbert ſogleich verneinend; der Brief benachrichtigte ſie von dem Tode einer unglücklichen Perſon, an deren Schick⸗ ſal er und Percy innigen Antheil genommen. In dem Ver⸗ trauen auf die wohlbekannte Offenheit ihrer Söhne fragten Mr. und Mrs. Hamilton nicht weiter und ließen die Sache fallen; aber Percy konnte ſich aus ſeiner Schwermuth


