Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859) The mother's recompense
Entstehung
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eine Art Vergnügen für mich wurde es zu thun, und dies eingebildete Uebel wirkliche herbeiführte. Ich weinte bitterlich, während ſie ſprach, denn es war kein angenehmer Gedanke, als ich finden mußte, wie vollſtändig elend ich mich gemacht hatte, und meine Reue wurde noch erhöht, als Mama ſagte: Wir haben uns nicht wenig in Dir getäuſcht, meine liebe Emmeline, denn ich will Dir nicht länger verbergen, daß die kleine Reiſe, die wir auf dem Wege nach London machten, von Deinem Vater und mir urſprünglich unternommen wurde, um dich mit dem Wechſel des Wohnſitzes zu verſöhnen. Wir ſahen, wie ſchmerzlich es dich berührte, Hakwood zu verlaſſen, auch wunderten wir uns darüber nicht, denn ſolche Gefühle waren ganz natürlich für ein Mädchen deiner Sin⸗ nesart, und deshalb hofften wir, wenn wir anſtatt direkt zu reiſen und die Scenen unſres ſchönen Devonſhire plötzlich mit der Abgeſchiedenheit dieſer ungeheuren Stadt zu ver⸗ tauſchen, verſchiedene Orte beſuchten und Dir neue Gegen⸗ ſtände der Betrachtung zuführten, Deinen Schmerz zu ver⸗ ringern und Dir den Wechſel des Aufenthalts weniger em⸗ pfindlich zu machen. So gut ich konnte ſprach ich mein Bedauern und meine Reue aus, und verſprach, mir alle Mühe zu geben, die Vergangenheit zu verſöhnen und Alles zu werden, was ſie und Papa von mir wünſchten.

Ich glaube Dir, meine liebe Emmeline, ſagte meine gütige Mutter, indem ſie mich wieder küßte, und ihre Stimme war nicht mehr ſo ſchmerzlich ernſt, wie ſie es zuerſt geweſen war.Ich bin überzeugt, daß, da Du nun weißt, welchen Schmerz Du Deinen Eltern bereitet haſt, Du nun Alles thun wirſt, was in Deinen Kräften ſteht, um denſelben zu bannen. Verdiente ich dieſe Rede, liebe Mary? ich glaube

nicht, denn ich ſah oft an Mama's Geſicht, daß ich ſie verletzt

hatte, und dennoch gab ich mir keine Mühe mich zu beherr⸗ ſchen, und ſagte es ihr auch. Sie lächelte in ihrer lieben milden Weiſe, und dankte mir für meine Ofſenheit, dann ſagte ſie:

Wenn ich ſage, daß, indem Du dieſen düſteren Phan⸗

taſieen nachhängſt und unzufrieden zu ſein ſcheinſt und klagſt,