unterzubringen. Wie ſchön, daß er ſelbſt dort an unſere Liebhabereien gedacht hat.“
„Aber wo haſt Du ſie her?“
„Nun, die Kinder ſpielten mit einigen, die ſo ſchön wa⸗ ren, daß ich ſie bewundern mußte, und Mrs. Collins war außer ſich vor Vergnügen, daß ich an einer ſolchen Kleinig⸗ keit Gefallen fand, weil ſie mir ein Geſchenk damit machen konnte, und ſie bat mich, dies alles zu nehmen, und ihr guter Mann würde noch andere für uns ſuchen. Denn als ich ihr ſagte, daß ſie nicht nur mir gefallen würden, ſondern auch meiner kranken Couſine, die Edwards Schweſter ſei, hätteſt Du ſehen ſollen, wie ihre Augen funkelten.“
„O, Du haſt das Herz der Frau gewonnen, Emmy,“ ſagte Miß Harcourt,„ſo viel ſchwatzteſt Du mit ihr und Suſanne, und Du ſpielteſt mit jedem der Kinder und ließeſt ſie ihre Spiele erzählen und ihre Schulverſe aufſagen, und dann machteſt Du einen Strauß und ſagteſt ihnen, er ſollte Dein Zimmer zu Haus ſchmücken.“
„Und ſo ſoll es ſein,“ unterbrach ſie Emmeline heiter. „Ich bat Robert, die Blumen ſogleich in's Waſſer zu ſetzen, denn ſie waren ſehr hübſch und gefielen mir beſſer, als der beſte Strauß aus einem Gewächshauſe.“
„Ich ſtimme nicht ganz mit Dir überein, Emmeline,“ ſagte Caroline lachend.
„So, Lina, wer hat das auch erwartet? Beiläufig be⸗ merkt, habe ich Dich nie ſo angenehm und natürlich in der Hütte eines armen Mannes geſehen. Was ſagteſt Du zu Frau Collins? Du hatteſt ihre Hand gefaßt und etwas ſehr Glänzendes ſtrahlte in Deinem Auge.“
„Liebe Emmy, ſcherze nicht ſo fort!“ flüſterte Ellen, als ſie Carolinens Erröthen bemerkte. Emmeline war in einem Augenblick an ihrer Seite und legte einen Arm um ihren Nacken.
„Liebe Caroline, vergieb mir! Ich wollte Dich nicht quälen. Nur war es ungewöhnlich, nicht wahr?“
„Ich ſprach gegen Mrs. Collins meine Gedanken aus über den Antheil ihres Mannes an der Rettung unſeres lie⸗
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